top of page

Über Liebeszeichen Gottes- die Geschichte eines Eichhörnchens.







Meine lieben Freunde, liebe Follower,

kennt Gott uns beim Namen?


Viele von uns bekennen das- und viele sammeln Liebeszeichen Gottes.

Kritisch beäugt wird diese Praxis von jenen, die sagen, das sei Omen-Suche. Und ja, in der Tat: Es kann zu einer solchen verkommen.


Meine Liebeszeichen Gottes- sie sind nicht Herzsteine noch Herzwolken, obwohl ich sie liebe. Nein, meine Liebeszeichen Gottes sind die, die ich eher selten sehe:

Sternschnuppen und ...Eichhörnchen.



Warum in aller Welt Eichhörnchen?

Nun, um das zu verstehen, muss man als erstes wissen, dass sie in Deutschland eher selten sind. Manchmal leben ein paar in hohen Tannen auf Nachbargrundstücken, manchmal sieht man eines im Park. Aber sie sind nicht omnipräsent, sie tauchen auf- und verschwinden genauso schnell wieder.


Ich liebe Eichhörnchen, weil ihnen etwas unschuldiges anhaftet. Sie sind lebendig, strahlen Freude aus und sind so anmutig. Kurzum: Sie gehören zu meinen Lieblingstieren, wie für andere Leute eben Hunde, Adler oder Rotkehlchen.


Immer, wenn ich Gottes Bestätigung brauche, immer, wenn ich eine sanfte Umarmung brauche, läuft mir eines über den Weg. Es huscht über den Weg. Es sitzt am Baum. Und jedesmal lächle ich, jedesmal fühle ich mich geliebt.

"Gott vergisst mich nicht. Ich gehöre Gott.Gott sieht, liebt, trägt mich. Gott sendet seine Grüße in unsere reale Welt."


Ich habe lange Zeit akzeptiert, dass es so ist, dass ich in ihnen die Liebe Gottes erkenne, ohne genauer benennen zu können, warum ausgerechnet Eichhörnchen meine Liebeszeichen sind.


Vor zwei Jahren aber passierte etwas, das ich niemals verdaute:

Jemand sagte zu mir, in ziemlicher Gehässigkeit, dass es auch Satan sein könne, der mir die Eichhörnchen schicke, schließlich "sei der Teufel ein Eichhörnchen". Es stahl mir meine Freude, verunsicherte mich, und in der Tat sehe ich sie seither nur mehr selten. Seltener als zuvor. Und mit dem Gefühl, dass mir etwas geraubt wurde:


Ein Zeichen der Intimität zwischen Gott und mir, das niemanden, niemanden außer uns etwas angeht.


Vor ein paar Tagen scrollte ich durchs Internet, als ich auf der Seite einer Nonne landete. Eine schöne Seite, die Freude an Gott ausstrahlte. Kurz darauf wählte ich ein Eichhörnchen als Begleitbild für einen Artikel, nicht einmal besonders bewusst.


Es war Gott, der dann auflöste:

Plötzlich sah ich mich in einem dieser alten Bahnabteile in E-Zügen der 80er Jahre stehen. Vor mir saß eine Nonne. Ich mag acht, neun Jahre alt gewesen sein, vielleicht auch etwas jünger- ein kleines, lebendiges Mädchen, das mit seiner Mutter auf der langen Fahrt zu ihrer Großmutter war.

Ich redete mit ihr, fragte sie, wer sie sei. Und warum sie so komische Kleidung anhabe, diese Haube, dieses Gewand. Sie lachte, sie erklärte mir, sie lebe nur für Jesus, sei in einem Orden und trage diese Ordenstracht als Erkennungsmerkmal, dass sie nur zu ihm gehöre.


Meine Augen strahlten. Ja, nur zu Jesus gehörte ich auch! Ich erzählte ihr, dass ich immer nur Jesus gehören wolle, und dass ich ihn liebe- aber dass ich, wenn ich groß würde, nicht eine solche Tracht tragen wolle. Ein wenig ängstlich vielleicht, dass Jesus das von mir fordern könnte.

Sie versicherte mir, dass dies eine freiwillige, eine ernste Lebensentscheidung sei, und ich das auch nicht müsse.


Ein paar Wochen später, zurück zu Hause, erhielt ich ein Päckchen. Es war von der Schwester. Sie schrieb warme Zeilen darüber, dass Jesus mich immer lieben würde, dass ich meine Freude an ihm bewahren solle. Und in dem Päckchen ....lag ein Eichhörnchen.


Wisst ihr: Jesus kennt uns. Er war da, als ich diese Frau traf, er hörte das Gespräch. Und dieses Eichhörnchen, das ich schon völlig vergessen hatte, trug die Botschaft: "Gott vergisst dich nicht. Gott liebt dich, und du bewahre deine Freude an ihm."


Auch, wenn ich vergaß- die Nonne, das Eichhörnchen- Jesus vergaß nicht. Und so laufen mir in regelmässigen Abständen Eichhörnchen über den Weg, die mich lächeln lassen.


Ich danke von Herzen dieser Frau für das Geschenk eines Liebeszeichens Gottes.


Und ich danke Gott, dass er dafür sorgt, dass ich regelmässig daran erinnert werde, was ich sagte: "Gott gehören, ja das will ich auch. Jesus dienen, ja, das will ich auch. Aber eine Nonne- will ich dabei nicht sein."

Also: Wenn jemand sagt, dass etwas seine speziellen Liebesbotschaften von Gott sind:

Ihr kennt nicht die ganze Geschichte. Haltet euch zurück damit, es zu beurteilen. Ich freue mich auf jeden Fall auf die nächste Begegnung mit einem dieser wunderbaren Wesen.


Gottes Aufmerksamkeit entgeht nichts, was uns prägt.

Und zu den richtigen Augenblicken kann er zusammenfügen, enthüllen und evident machen, worum es eigentlich wirklich geht.


Möge Gott diese Schwester segnen, überreich und voller Freude- egal, wo sie heute ist. Sie hat mir mehr geschenkt, als sie jemals ahnen kann.


Und vielleicht- ja, vielleicht- hat sie sogar den Grundstein gelegt dafür, dass ich denke, Päckchen seien die beste Art, eine andere Person mit der Liebe Gottes wie mit einem Füllhorn zu überschütten. Man weiß schließlich nie, was daraus wird.

Seid gesegnet.

Und haltet Liebeszeichen für möglich.

Zionstochter.

20 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Comments

Rated 0 out of 5 stars.
No ratings yet

Add a rating
bottom of page