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Der falsche Geist der Freiheit - über Humanismus, Brüderlichkeit und den "aufgestiegenen" Grafen von St. Germain


Es ist ein Artikel, den ich mit dem flehenden Blick auf Jesus schreibe. Jesus, lass mich die Worte finden, die dir gehören. Deine Worte, nicht meine. Ich trete auf verbranntes Land, Herr.


Ich schreibe diesen Artikel von ganzem Herzen für charismatische Brüder und Schwestern.


Die Grundvoraussetzung für das Verständnis ist die Anerkennung der spirituellen Dimension der gefallenen Welt. Wenn du nicht an Dämonen, Angriffe, Gottes Wirken und Reden bis heute durch den Heiligen Geist, Führung, Gebetserhörungen und Segnungen glaubst, dann wirst du wenig damit anfangen können. Ich gehe also davon aus, dass du, solltest du es lesen, eindeutig mit Epheser 6 übereinstimmst.

Außerdem möchte ich mich für die Länge des Artikels entschuldigen. Er ist lesenswert und lehrreich. Vielleicht nimmst du dir die Zeit, ihn zu lesen, wenn du irritiert bist und Schwierigkeiten hast, falsche Lehren von christlichen Lehren klar zu trennen.


Wir alle wissen, dass wir uns in einem geistlichen Kampf befinden.

Vieles entgeht unseren Augen, und halbblind stapfen wir über das Schlachtfeld, in der Hoffnung, diejenigen zu entlarven, die uns verführen und in Verwirrung stürzen wollen. Die Stimmen falscher Christusse, die denen Jesu so ähnlich sind, die zu totaler Verwirrung führen, weil sie Dinge ankündigen, die nicht geschehen, Heilung versprechen, wo keine ist und eine Wüste aus Zweifeln und Desillusionierung, Angst und verlorenem Vertrauen hinterlassen - wir alle kennen sie. "Aber Jesus hat gesagt" Nein, das hat er nicht. Was er sagt, passiert immer. Was nicht geschieht, hat er auch nicht gesagt. So bitter das auch ist, denn dann musst du dich fragen, WER Träume, Visionen und Zeichen geschickt hat, wenn nicht Jesus.


Alles, was ich im Folgenden schreibe, ist ein Zeugnis und basiert auf meiner direkten Erfahrung.

Ich versuche, auftauchende Begriffe so gut wie möglich zu erklären und bete dafür, dass dieser Beitrag so vielen wie möglich die Augen öffnet und sie aufklärt. Darüber hinaus biete ich dir eine kleine Grundlage für das Verständnis verschiedener Strömungen. Und das alles aus einer Position heraus, die nach völliger Urteils- und Verurteilungsfreiheit strebt. In der Tat hoffe ich immer noch auf ein positives Ergebnis und darauf, dass es sich nur um Verwirrung und Anfechtung handelt und nicht um kollektiven, gezielten Betrug.Ich möchte das nicht glauben. Das wäre neben dem Schaden, der allen wahren Gläubigen zugefügt wird, nur allzu verräterisch. Seltsam.

Ich möchte noch etwas hinzufügen:

Ich werde es nicht vermeiden, die Bethel Church Redding in diesem Zusammenhang zu erwähnen.

Ich bitte dich aber zu unterscheiden: Die Mitglieder, die "Fans" und die Leitung. Und wenn es um die Leitung geht, solltest du noch einmal zwischen den Personen und den Geistern unterscheiden.

Was ich schreibe, ist nicht gegen Bill Johnson gerichtet.

Es richtet sich auch nicht gegen Jenn Johnson, Kris Valloton oder Todd Bentley. Ich weiß nicht, inwieweit ihre Vergangenheit aufgearbeitet, bekannt, verändert oder bereinigt wurde. Im Fall von Bill Johnson und Todd Bentley ist sie, wie allgemein bekannt, stark freimaurerisch geprägt. Im Falle von Todd Bentley war es ein persönliches Eingeständnis, das zumindest aus Interviews bekannt ist.


Aber ich weiß, dass das, was wir einmal waren und als unsere Identität wahrgenommen haben, massive Auswirkungen auf das neue Leben in Christus hat. Es ist das, was die Bibel den "alten Menschen" nennt. Einige von euch waren vielleicht von Kindheit an Christen - aber selbst das bewahrt euch nicht vor der Suche nach Sinn und Orientierung, und das darf es auch nicht - denn die Entscheidung für Jesus als den einzigen Weg muss klar sein. Unabhängig. Und als notwendig erkannt werden. Keiner wird Christ, nur weil seine Eltern Christen waren. Es braucht die persönliche, bewusste Entscheidung für Jesus.

Selbst dann dauert es lange, lange Jahre, bis wir uns von alten Wertesystemen verabschieden - von falschen Selbstbildern und falschen Überzeugungen. Manchmal schaffen wir das nie. Hier öffnen sich die Tore der Versuchung, weil wir nicht erkennen, dass wir uns mit falschen Gedanken, falschen Werten oder falschen Geistern identifizieren, das heißt, dass wir in etwas anderem als dem Christentum gegründet sind.


Nun, nach diesen einleitenden Worten werde ich mich nicht länger drücken.


Der große Feind, die große Verwirrung, die in die Gemeinschaften eindringt, sind die Ideologien und Konzepte des New Age. Spiritistische Wege, die wenig oder gar nichts mit der ursprünglichen Heilsbotschaft Jesu zu tun haben. Die Grundlage des New Age ist eine durchgängig humanistische Weltanschauung.


Humanismus.

Das klingt großartig, und um ehrlich zu sein, scheint es aus unserer weltlichen Sicht in sehr vielen Bereichen auch christlicher zu sein als das Christentum selbst. Wertschätzung, Toleranz, ein guter Mensch sein. Das Streben nach Veredelung des Charakters. Schätze die hohen, feinsinnigen Künste, suche den Diskurs in Toleranz. Das sind nur ein paar Werte, für die der Humanismus steht. Nächstenliebe, Empathie, Zusammenhalt - Humanisten sind rundum angenehme, oft einfühlsame und idealistische Menschenfreunde. Aus dem Humanismus entstand die Demokratie, wie wir sie heute kennen. Die meisten Gesellschaftsordnungen sind humanistisch. Es ist die Übereinkunft, sich gegenseitig zu dulden, zu tolerieren. Werte wie Religionsfreiheit, Menschenrechte - all das hat seine Wurzeln im Humanismus. Die Geisteswissenschaften sind humanistisch, die Psychologie ist humanistisch, ja - sagen wir es mal so - eigentlich so ziemlich alles, worauf wir unsere weltliche, aufgeklärte Identität gründen, findet sich dort.


Aber was bedeutet Humanismus eigentlich?


Das Wort "Humanismus" leitet sich von dem lateinischen Begriff "humanitas" ab. Er bedeutet "Menschlichkeit". Im Allgemeinen bezieht sich Humanismus auf einen Geisteszustand oder eine Haltung. Wer humanistisch eingestellt ist, respektiert die Würde jedes einzelnen Menschen.

Im Mittelpunkt aller Überlegungen steht der Mensch in seinen Beziehungen, in seiner Selbstentfaltung, in seiner Selbstidentität. Selbstverwirklichung, d.h. die Entwicklung aller wünschenswerten Eigenschaften, die einem selbst innewohnen, unter Wahrung der Freiheit des Nächsten, ist die Kernbotschaft des Humanismus. Er lebt vom Streben nach Wissen durch Weiterbildung, durch künstlerischen Ausdruck und schlägt eine Brücke zur klassischen Philosophie des Altertums wie Aristoteles, Origines und so weiter.

In ihren Werten ist sie dem Christentum und der Botschaft von Jesus verblüffend ähnlich:


Nächstenliebe, Respekt vor dem Nächsten, Veredelung des Charakters, Barmherzigkeit und Fürsorge - all das sind die zentralen Werte des Christentums wie auch des Humanismus. Der einzige Unterschied ist, dass der Humanismus keine Form der Sünde kennt. Wenn Jesus verkündet, dass der Mensch sündig und verloren ist, dass "das Herz des Menschen eine Mördergrube ist", dass er seinen Ursprung und den Vater verlassen hat und falschen Göttern nachläuft, verkündet der Humanismus, dass der Mensch grundsätzlich gut ist und nur Verletzungen und Wunden erleidet, die ihn wiederum verletzen.


Wirkliche Schuld gibt es im Humanismus nicht, es gibt nur Erfahrungen.

Dementsprechend gibt es allenfalls eine allegorische, d.h. sinnbildliche Bedeutung des Sündenfalls und des Todes Jesu am Kreuz. Ein stellvertretendes Erlösungswerk ist damit nicht verbunden, Jesus wird nicht als Gottes Sohn anerkannt, sondern als ein beispielhafter, humanistischer Mensch. Wo ein spirituelles Leben nach dem Tod angenommen wird, wird Jesus allenfalls als Mensch gesehen, der durch Selbstüberwindung und Selbstbeherrschung in die nächste Dimension der Unsterblichkeit aufgestiegen ist - und dabei alle Charaktereigenschaften beibehalten hat. Hier spricht man dann von den sogenannten "aufgestiegenen Meistern", zu denen im New Age auch (und vor allem! Er ist der geheime Star") der Graf von St. Germain gehört.


Der Humanismus ist fortschrittlich und kennt keinen persönlichen Gott.

Er ist vielmehr ein Produkt der dezidiert der Wissenschaft, Forschung und Bildung gewidmeten Gegenbewegung zur damals dominierenden christlichen Kirche und ihren reformbedürftigen Ansichten. Dementsprechend entstammen die spiritualistischen Ansichten dem Wunsch, herauszufinden, "was die Welt im Innersten zusammenhält", der Suche nach der Nutzbarmachung energetischer und geistiger Zusammenhänge zur Erlangung ewiger Jugend, zum Nutzen von Prozessen, Wachstum usw.. Vor allem die Alchemie war diesen Zielen gewidmet.


Da diese Forschungen, diese neuen Theorien der Wissenschaft und vor allem der menschlichen Verbindungen/Psyche jedoch von der Kirche unterdrückt und verfolgt wurden, schlossen sich die intellektuellen Köpfe der Gesellschaft in einem Geheimbund zusammen und erkannten sich gegenseitig an geheimen Handzeichen und Symbolen. Sie bildeten Seilschaften, um sich gegenseitig zu unterstützen und schworen einen unbrechbaren Eid, das "geheime Wissen, die geheime Erkenntnis" nur innerhalb des Kreises zu teilen. Entsprechend der humanistischen Ausrichtung spielten politische Positionen und Religionszugehörigkeit keine Rolle.


Die Freimaurer wurden gegründet.


Aber wie das so ist, ist der Mensch unersättlich in seinem Streben nach Wissen. In den Freimaurer-"Logen" bildeten sich auch diejenigen, die sich nicht nur der Wissenschaft, sondern auch der okkulten Forschung, also der Magie und Zauberei, widmeten.

Der berühmteste Vertreter dieser okkulten freimaurerischen Strömungen war wiederum der historische Graf von St. Germain, aber noch bekannter ist der Satanist und Okkultist Aleister Crowley.


Diese okkulten Logen widmen sich eindeutig der Erforschung und Manipulation spiritueller Dimensionen. Hier musst du also unterscheiden: Es gibt Logen, ja, die dem luziferischen Prinzip folgen, aber die Freimaurerei und Humanismus sind zunächst einmal nicht per se das Werk des Teufels, lediglich gott-los im Sinne von Agnostik.


Allerdings sind sie mystisch, graben gerne zu tief in Verbindungen, die in die Magie führen und dort binden, und stehen der Idee der Wiedergeburt/des Karmas näher als der des Erlösungswerks Jesu. Im Grunde glauben sie an die Kompatibilität aller Religionen, das heißt, sie glauben, dass in jeder Religion eine Wahrheit steckt. In Frieden und Harmonie mit der Essenz aller Religionen und ohne Absolutheitsanspruch zu leben, sich selbst zu verwirklichen und die energetische, spirituelle Welt zu "meistern" - das nennen wir Welteinheitsreligion, und das ist auch das, was Lightwork/New Age/New Era darstellt. Einen absoluten Anspruch auf Jesus als den einzigen Weg, die Wahrheit und das Leben gibt es nicht und wenn, dann nur als den königlichen Weg der Selbstverwirklichung, denn er steht in diesem System für Wahrheit und bedingungslose Liebe.


So viel zu den Grundlagen.


Nun zum persönlichen Teil, der eng mit spirituellen Gaben und Wissen verbunden ist und für den nur ich als Zeuge stehen kann - neben den unzähligen Erfahrungsberichten anderer.

Ich denke, es ist deutlich geworden, wie nahe sich Humanismus und Christentum sind und wie leicht sie verwechselt werden können, wenn die Idee der Wiederherstellung in Christus hinzukommt.

New Age bietet eine Menge Heilungsmethoden an, die im Grunde genau die gleichen Angebote machen, wie wir sie bei Heilungsprozessen durch den Heiligen Geist selbst kennen: Befreiung, "Heilung des Herzens", Selbstwert, Entfaltung, innere Versöhnung, Auflösung alter Verstrickungen. Selbstversenkung und spirituelle Erfahrungen, Erfahrungen der Entgrenzung ("Einheitsgefühl", energetische Heilung - der Markt ist bunt und schillernd.)


Fatalerweise gibt es auch einen Christus-Strahl - einen Aufstiegsweg zum Christus-Bewusstsein. Vermischt mit humanitären Gedanken, ist die Unterscheidung wirklich verdammt schwierig, denn:

Die Erkenntnis der Größe und Schönheit, die Freude an Jesus, die wirkliche Anerkennung und Annahme des Geschenks der Vergebung und Gnade, die Erdung der eigenen Identität und des Selbstwerts in Jesus- all das kennt natürlich auch das Christentum- ja, es ist der Schlüssel, um sich dem Heiligen Geist und seiner Führung anzuvertrauen. Und natürlich hat Jesus uns "sehr lieb". Er führt uns in die Freiheit, "für die er uns frei gemacht hat". Und die Liebe und Annahme unserer selbst, unseres neuen Wertes in ihm ist absolut notwendig, um in die Agape-Liebe zu kommen. Wir streben Jesus entgegen, wir folgen ihm. Wir wollen eins werden mit seiner Botschaft, mit seinen guten Wegen, mit seiner Führung. Wir wollen ihn kennen und gekannt werden, wir wollen ihn lieben und geliebt werden. Und wir erkennen mehr und mehr sein wahres Wesen und sind überwältigt von Dankbarkeit und Liebe. Das nennt man dann Lobpreis.

Wie unterscheidest du also, und was hat St. Germain oder die antichristliche Macht hinter St. Germain damit zu tun? Darauf komme ich jetzt zu sprechen.


Die Unterschiede werden erst deutlich, wenn wir uns das Kreuz und die entscheidenden Widersprüche zwischen Christentum und Humanismus anschauen: Ich stelle sie gleich gegenüber:

1.)

Humanismus: Der Mensch ist von Grund auf gut.

Christentum: Der Mensch ist gefallen, sündig und von sich aus unfähig, heilig und gut zu sein.

2)

Humanismus: Das Zentrum von allem ist der Mensch und sein hohes Selbst, es gibt keinen Gott.

Christentum: Das Zentrum von allem ist Gott und sein Wille, es gibt kein hohes Selbst.

3.)

Humanismus: Es gibt nur Erfahrungen und Verstöße, kein universelles Gesetz, gegen das man verstoßen könnte.

Christentum: Es gibt das Gesetz Gottes, das uns unsere eigene Sündhaftigkeit aufzeigt. Deshalb hat Jesus das Gesetz für uns erfüllt und ist unsere Gerechtigkeit geworden. Wir verletzen andere, indem wir Gottes Gebot der Liebe verletzen und die Selbstverantwortung ablehnen sowie Schuld und Stolz weitergeben - und brauchen immer wieder Gnade, um in der Liebe und Heiligung zu wachsen.

4.)

Humanismus: Der Mensch entwickelt sich selbst, er ist es, der den Charakter veredelt. (aktiv)

Christentum :Gott entfaltet den Menschen nach seinem ursprünglichen Plan, er wird offenbart. Der Heilige Geist vollendet ihn, nicht ich. (passiv)

5)

Humanismus: Der Mensch entscheidet über seinen Fortschritt, abhängig von seiner Bereitschaft, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen und Heilungsprozesse in Gang zu setzen. (aktiv)

Christentum: Fortschritt und Wachstum liegen in der Bereitschaft, Gottes Wegen zu folgen, sich führen zu lassen und sich hinzugeben. Heilung ist ein Geschenk der Gnade, das nur von Jesus erbeten und herbeigeführt werden kann. (passiv, Hingabe)


Einfach ausgedrückt: Humanismus, New Age und alle damit verbundenen "Heilmethoden" legen alle Macht in die Hände des Menschen, der rundum gut ist und nur seine Verletzungen und sein Karma heilen muss. Alles ist erlaubt, negative Erfahrungen haben nichts mit Sünde oder falschem Verhalten im Sinne einer Verletzung von Gottes Geboten zu tun, sondern mit persönlicher Unreife und ertragenem Leid. Es gibt keine Richtschnur, keine Heiligsprechung. Es gibt nur die Entfaltung des eigenen Potenzials. Liebe ist All-Toleranz. Alles ist gleich, alles ist gewollt, alles ist erlaubt und gut.


Im spiritualistischen Humanismus gibt es auch Helferwesen, die einem bei der Befreiung helfen. Das sind die aufgestiegenen Meister, die den Weg der Selbstbeherrschung erfolgreich abgeschlossen haben und den richtigen Umgang mit der Schöpferkraft lehren. Hier kommt auch der Wortglaube ins Spiel, die Umprogrammierung des eigenen Bewusstseins, die Auflösung von Generationsflüchen und so weiter. Es ist ein reiner Weg der Selbsterlösung, indem man diese Bausteine erkennt, auflöst und verändert, und der in seiner Form (NLP, Hypnosetechniken, Selbstbeeinflussung) auch in der Esoterik existiert. Die Grundlage dafür sind die verschiedenen Energieebenen, die "kosmischen Energiestrahlen", denen die entsprechenden Meister mit ihren eigenen Aufgabenbereichen zugeordnet sind. Du kannst sie "channeln", indem du deinen Geist für ihre Gegenwart öffnest und dich mit ihren "Prinzipien" verbindest. Einer dieser Meister, der Meister des blau-violetten Strahls, ist Saint Germain.


Darüber hinaus gibt es die immer verfügbare Lebensenergie (Reiki, Qui) und die Engelwesen, die beim Aufstieg über mehrere Ebenen helfen. Man überwindet sogar den Tod und wird unsterblich. Diejenigen, die es schaffen, die Illusion des Todes auf der Erde zu überwinden, sind aufgestiegene Meister. Zu ihnen gehören neben "Christus", Saint Germain auch Sananda (Weiterentwicklung von Christus), Lord Maitreya (Meister von Christus), Kuthumi (Franz von Assisi), Lady Nada (Maria Magdalena), Maria (Mutter von Jesus), Buddha, der Totengott Thoth und viele andere.

Spätestens hier sollte eines klar sein: In diesem System ist Jesus weder der Sohn Gottes noch Gott selbst. JHWE gibt es dort einfach nicht, höchstens als Zusammenschluss einer unendlichen Anzahl einzelner gottähnlicher Wesen.


Es gibt keinen dreieinigen Gott, es gibt keinen Tod am Kreuz, es gibt keinen Sündenfall, der über frühkindliche Traumata hinausgeht. Stattdessen gibt es Ebenen des Aufstiegs (wohin? zu wem?), der Überwindung und Beherrschung der Materie (Magie), der Beeinflussung des eigenen Lebensweges durch das Kanalisieren von Energie (Channeling, Geistheilung) und das Gesetz der Anziehung (Erschaffung der eigenen Realität durch Visualisierung und kreative Worte). Da Christus weder Gott noch Gottes Sohn oder Herr ist, sondern nur ein göttlicher Strahl, gibt es natürlich auch keine Wiederkehr in Person, kein kommendes Reich, sondern nur die Allversöhnung.


Der Mensch ist also das Maß aller Dinge und der Mittelpunkt von allem.


Vielleicht wird jetzt klar, was passiert, wenn das Kreuz und die Notwendigkeit echter Reue und Bitte um Vergebung aus der Verkündigung entfernt werden: Man landet automatisch in diesem New-Age-Konzept. Ebenso landet man dort, wenn die Sünde nicht erwähnt wird oder nicht mehr als solche bezeichnet werden darf: Wenn Abwertung, Unterdrückung, Hass, Ausbeutung, Machtstreben, Gier, Unzucht, Lügen, Missbrauch, Ehebruch, Affären, Unmäßigkeit und so weiter einfach Charakterfehler sind, aber keine Sünde im biblischen Sinne.


Wenn das Kreuz ausgelöscht wird, d.h. die Möglichkeit der Vergebung und Reue, gibt es auch keine Gnade mehr.

Man kann seine Schuld nicht mehr abladen, sondern muss an seinem Charakter arbeiten. Auf geistlicher Ebene binden einen Flüche und Verstrickungen über Generationen hinweg, die durch die Annahme Jesu am Kreuz endgültig besiegt wurden. Man ist einfach keine neue Schöpfung in Christus, und das muss man auch nicht sein. Man hat ihn nicht als Herrn, man hat ihn nicht als Gott. Man steht außerhalb der christlichen Gemeinschaft.


Das Kreuz ist die Trennlinie, das Eingeständnis des eigenen Versagens im Blick auf Jesus und der Wunsch, an ihm zu wachsen, ist der einzige Unterschied zwischen dem einen und dem anderen Weg.


Nun zu St. Germain.

Ich liebte Jesus und ich kannte den Heiligen Geist, als ich in das New Age abglitt. Aber was mir fehlte, war die Erkenntnis, wie gefallen ich wirklich bin, wie bedürftig ich bin und wie sehr ich seine Gnade und Vergebung brauche. Jesus war mir nahe, er leitete mich, ich hatte mein Leben aufgegeben, aber was mir fehlte, war das, was wir die Offenbarung des Kreuzes nennen. Wenn du zu Jesus gehören willst, musst du wirklich verstehen, dass du ohne ihn keine zwei Schritte gehen kannst." Nimm mich und all den Mist, der ich bin. Mach mich ganz. Sei Herr und nimm mich an. Ich brauche dich. Ich habe versagt."

Als ich mit Reiki anfing, tat ich es, weil ich die geistlichen Gaben, die Gaben der Heilung, finden wollte. Ein ausführliches Zeugnis kannst du an anderer Stelle finden.


Nach meiner Einweihung und dem Erhalt der Gabe, "mit deinen Händen zu heilen wie Jesus", wurde ich sehr schnell mit den aufgestiegenen Meistern bekannt gemacht. Und so wie ich Jesus schon von Kindesbeinen an hören konnte, hörte ich auch die aufgestiegenen Meister sofort als Medium. St. Germain war lustig. Ein bisschen böse in seinen Spitzen, aber alles in allem urkomisch. Er grinst dich verschwörerisch an und erklärt, dass die anderen es einfach nicht kapieren. Du bist einfach schon weiter als sie. Er schmeichelt deinem Ego.


Er wirkt feinsinnig, lebendig und gebildet. Ein guter Begleiter, ein Kumpeltyp. Er ist der Chakka-Typ. Du kannst es schaffen, du kannst es überwinden, du musst es lernen, du musst es herausfinden. Du bist frei, das zu werden, was du bist und was du dir vorgenommen hast. Er ist der Typ, der vom Tellerwäscher zum Millionär wird. Er bezaubert mit seinem Charme.


Er verströmt einen sanften Lavendelduft und fühlt sich an wie der beste Kumpel, den du haben kannst. Allerdings setzt er dich auch unendlich unter Druck. Es gibt so viel, was du für dein Wachstum tun musst, dass du keine Luft mehr bekommst. Alles liegt in deiner Hand. Werde frei durch Selbstvergebung deiner eigenen Schwächen. Heile emotionale Wunden. Löse karmische Verstrickungen (Seelenbindungen). Löse Flüche auf. Zackzack, dann wirst du groß und stark. Er bindet in sich selbst und weckt den Wunsch, die Welt zu ergründen. Er ist hedonistisch veranlagt, genieße alles, nimm dir, was du brauchst. Er ist auf elitäres Denken und das Erreichen neuer Wissensstufen fixiert. Er bietet alle Arten von spirituellen Wundermitteln an. Visualisierung, Gedankenkontrolle, Einheitsbewusstsein, Schutzrituale und vor allem die Kabbala sind seine Steckenpferde. Er hat die Farbe blau-violett, im Grenzbereich. Er verspricht alles und hält natürlich nichts. Er bringt Hamsterräder ins Spiel und lässt dich rennen. Andererseits ist er nett und umgänglich und ein philosophisch-spiritueller Begleiter.

In der Regel wird er mit dem Heiligen Geist verwechselt.


Wenn ich mir Phänomene wie lachende Segnungen, Bellen und hysterische Lachanfälle ansehe, die durch wirklich gute Witze ausgelöst zu werden scheinen, dann trägt das sehr wohl die Handschrift von St. Germain. Er taucht dort auf, wo Humanismus und Freimaurerei ein Thema sind, aber auch Alchemie und die Suche nach dem Stein der Weisen. Er ist natürlich, und das möchte ich klarstellen, NICHT der historische Saint Germain, der die Welt durch seine eigene Kraft bezwungen hat. Der Grabstein von Saint Germain befand sich in der St. Nicolai-Kirche in Eckernförde, wo er von einer Sturmflut weggespült wurde. Offenbar gefiel es Jesus nicht, dass einer seiner mächtigsten Gegner ein Ehrengrab in seiner Kirche hatte. Ein schönes Detail, das auch gleich den Unterschied zwischen den Humorebenen zeigt. Nö, einfach nö. Du gehst zu deinem Meister - oder: Erwarte dein Urteil. Die Tatsache, dass Satan das Bild von St. Germain so eindeutig verwendet, dass Esoteriker ihn unabhängig voneinander auf die gleiche Weise beschreiben, mit dem gleichen Duft, dem gleichen Aussehen, der gleichen Art und Weise, die leicht durchtrieben ist (die man aber wegen seines wirklich einnehmenden Charmes nicht sehen will), lässt keinen Zweifel über den Verbleib von St. Germain aufkommen.


St. Germain wird in den Freimaurerlogen als Gott und Vorbild verehrt. Er ist eine unvergleichliche Lichtgestalt und schwer beeindruckend. Ich kenne seine andere Seite, die Zwietracht sät, Enttäuschungen erzwingt und in Abhängigkeiten bindet. Er schürt Missverständnisse durch Selbstverherrlichung, Stolz und elitäres Reifedenken. Er verblendet, macht hart und macht süchtig nach Macht. Ehemals liebevolle Menschen werden mehr und mehr narzisstisch. Sie werden immer egozentrischer, egoistischer und aggressiver. Liebloser, egoistischer in ihrem eigenen Freiheitsdrang.

Ehrlich gesagt, es reicht jetzt hier.


Jeder mag sich nun sein eigenes Bild von den Phänomenen in der Bethel-Kirche machen, die Heilungsmethoden für sich selbst prüfen und sich fragen: Wo stehe ich als Charismatiker? Versuche ich, mich zu kontrollieren und zu erlösen oder bin ich hingegeben? Ist Jesus immer noch der Herr für mich? Kann ich das Wort Sünde noch über meine Lippen bringen? Glaube ich noch an Jesus als meinen Herrn und König? Diene ich ihm immer noch?

Zum Schluss: Es gibt nichts Schlimmeres als religiöse Menschen.

In so einer Atmosphäre kannst du nicht atmen.

Es ist viel besser, einfach du selbst zu sein, zu wissen, dass du gerettet bist und Jesus in Freiheit entgegenzulaufen.

Mensch, ich verstehe das besser als die meisten.


ABER: Gottes Wege und Prinzipien, seine Werte und Gebote sind keine Doktrinen.

Dass" Raucher den Satan anbeten" ist eine Sache, ja. Dämonen hinter jedem Busch zu vermuten, ist Unsinn. Dass man jedoch nicht stehlen soll, dass man andere mehr respektieren soll als sich selbst, dass man Gott über alles lieben und keine Götter neben ihm haben soll, dass er durch uns regiert und dass wir sein persönliches Eigentum sind - das sind sie eben nicht. Die Richtschnur und der Rahmen ist das wahre Herz von Jesus Christus, seine Werte, seine Lehren, seine Spielregeln. Unveränderlich. Fallt nicht ab, Leute, kurz bevor ihr das Ziel erreicht.


Mögen wir die Wahrheit nicht auf dem Altar der falschen Freiheit opfern. Denn wenn du ihm folgst - bist du frei.

Streiche das Kreuz nicht aus der Botschaft. Niemals. Es ist, tust du es, die offene Tür, die jede Form von Geistern einlädt, hereinzukommen.

Sibylle/Tochter von Zion

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