Zionstochter-unser Team

Nach einem Dreivierteljahr entwickelt sich Zionstochter immer stärker in Richtung Ministry und Gemeinschaft. Neue Gesichter, Ideen, Visionen und persönliche Geschichten bereichern die Ursprungsvision, und auch das Team findet sich verstärkt zusammen. Wir sind noch nicht am Ende mit unsrem Teamaufbau, und doch kristallisiert sich mehr und mehr heraus, wer die Ausrichtung von Zionstochter prägen und tragen wird. Unten stehend findet ihr den Leitungskern von diesem Projekt, und wir freuen uns, Euch inspirieren, dienen und kennenlernen zu dürfen!

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Sibylle Töller

Gründerin und Hauptautorin des Blogs, Leitung der Community-Gruppe, Verantwortliche für Inhalt und Umsetzung.

Hi, ich bin Sibylle!

Inzwischen habe ich die späten Vierziger erreicht, was mich selbst am meisten erstaunt. Verheiratet bin ich seit 13 Jahren mit Armin, wir haben einen wunderbaren, zehnjährigen Sohn. Wir leben auf dem Land, in unmittelbarer Nähe von Göttingen. Natur und Spaziergänge mit Jesus sind mein Lebensquell, ich liebe Schönheit, Freundschaft-und gute Literatur.

Zur Zeit bin ich in einem Seelsorgestudium, das ich gedenke, in spätestens anderthalb Jahren abzuschließen. Hauptsächlich aber schreibe ich, betreue meine auf Agape und Gemeinschaft ausgerichtete Facebookgruppe und vertraue darauf, dass Jesus dieses Projekt, diese Vision mehr und mehr für sich nutzen wird.

Beruflich habe ich längere Zeit als Bereitschaftspflegemutter gearbeitet, ich bin beurlaubt im Öffentlichen Dienst aus familiären Gründen und habe lange, lange im Sozialbereich gearbeitet - Jobcenter, Sozialamt und vorher Jugend-Gewaltprävention gehören zu den Randdaten. Derzeit besuche ich eine charismatisch-baptistische Gemeinde im Aufbruch, mit hohem Gemeinschaftsschwerpunkt.

Ich glaube fest daran, dass unsre persönliche Geschichte, die Wiederherstellung in Jesus und die Heilung, die wir in unsrem Herzen erfahren, kostbar und wertvoll sind.

Es ist ein unendlicher Schatz, der da verborgen liegt - ein Schatz des Zeugnisses seiner Realität, seiner Liebe und Gnade. In dem Maße, in dem wir uns selbst annehmen, werden wir zu einer wahren Quelle der Annahme für andere, zu Boten und wahrhaft Liebenden. Gesegnet sein und Segen sein - Wertschätzung und Achtung lernen, Gnade schenken, in allem in Christus und Christus in mir - ganz praktisch, in meinem Leben. Das ist es, was mir Kraft, Hoffnung und Vision verleiht.

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Tanja Krohn

Leitungsteam, Administration, Co-Leitung, Finanzexpertin und fürsorgliches Herz

Moin, ich bin Tanja!

Ich bin 49 Jahre alt, Mutter eines erwachsenen Sohnes, und seit zwei Jahren verwitwet.
Ich arbeite im Homeoffice, unterstütze von dort den Außendienst meines Unternehmens. Berufsbegleitend bin auch ich derzeit im Seelsorgestudium mit dem Abschlussziel Bachelor.


Wer ist Jesus für mich?
Meine Reise mit Jesus begann in der katholischen Kirche, was ihn aber nicht davon abhielt, mir mit Anfang 20 persönlich zu begegnen und mich zu sich zu ziehen. Bekenntnisgetauft wurde ich schließlich in der Baptistengemeinde Göttingen, in der ich auch festes Mitglied bin. 10 Jahre lang war ich christlich verheiratet, wurde Mutter und lebte ein nach außen hin ruhiges Leben, während es mir innerlich an allem fehlte. Die schlußendliche Trennung von meinem Mann vor 10 Jahren hatte tiefgreifende Veränderungen zur Folge: Aus gesetzlich-religiösen Gründen brach die Beziehung mit meiner Familie, in der Gemeinde verlor ich Anschluss. Meine zweite Ehe lehrte mich Selbstwert und Selbstliebe, Annahme und meinen Wert. Mein Mann unterstützte meine Rückkehr ins Gemeindeleben, obwohl er selbst keine klare Entscheidung für Jesus fand. Doch er nahm ihn wahr, in mir, mit mir, und ermutigte mich, diese Beziehung zu pflegen. Ich liebte ihn sehr.

Jesus leitete mich und führte mich, vorausschauend und als Rückhalt in tiefer Not
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Mit Rückkehr in die Gemeinde wurde mein Mann schwer krank, und verstarb schließlich unerwartet an den Folgen einer Sepsis. Die Gemeinde fing mich auf, trug mich, tröstete mich. Eine warmherzige Seelsorgerin war an meiner Seite, und aus Trauerbegleitung wurde inneres Wachstum und Heilung. Jesus hat mein Leben aufgeräumt in dieser Zeit. Mit Hilfe meiner Seelsorgerin wurde mir bewusst, wie mich Abwertung, Begrenzung jahrelang bestimmten, wie meine Wünsche, meine Talente und Begabungen kleingehalten wurden. Heilungsprozesse kamen dank dieser grandiosen Seelsorgerin in Gang.

Dann traf ich Sibylle im Rahmen eines Seelsorgeseminars in Dresden, obwohl wir nur wenige Kilometer auseinanderwohnen. Dort erzählte sie mir von ihrem Projekt Zionstochter. Die Artikel trafen mich mitten ins Herz: Sie sprechen genau meine Baustellen und Themen an, Verhaltensweise werden mir bewusst und können geändert werden. Mittlerweile weiß ich, dass Gott mich genau so haben will, wie ich bin. Ich bin nicht unteres Mittelmaß, ich bin gut so, wie ich bin! Geliebt, erkannt, schön und wertvoll in seinen Augen. Immer.
Die Kombination von guter Seelsorge und den Artikeln ist Balsam für meine Seele.
Und nun möchte ich selbst meine Talente und Begabungen einbringen, um diesen Segen weiterzugeben.

Ja, und was liebe ich?

Ich liebe stricken, meine Tiere, ich liebe es, zu kochen und ich bete mit Glauben!

Ich bin gespannt, wo die Reise hingeht.
Werde ich dich dort treffen?

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André Wardenga

Leitungsteam, Administration, das männliche Herz im Agape- und Frauenprojekt- Richtungsgeber, Ausgleicher, Co-Leiter

Hallöle, André hier! :)

Nach einem guten halben Jahrhundert auf diesem sehr interessanten Planeten erlebe ich immer noch Neues, gibt es immer noch manches zu entdecken, und neue Abenteuer zu bestehen (Zionstochter erfüllt für mich, in gewisser Weise, sowohl den Aspekt „Neues“ als auch „Abenteuer“! ;-) ).

 

Zuhause bin ich in der Pfalz, in der „Metropolregion Rhein-Neckar“, oder anders gesagt: zwischen Rhein und Wein!

Wenn mein Arbeitsleben das zulässt, wandere ich gerne bzw. erkunde neue Landschaften oder Orte (zuletzt den Kraichgau sowie Kassel und Fulda), entdecke kulinarische Geheimtipps, treffe mich mit Freunden, beschäftige mich mit Phytotherapie oder Fotografie.

Zionstochter ist für mich, innerhalb kürzester Zeit, von einem „Kuriosum“ zu einer Quelle der Inspiration geworden, und mit großer Spannung und Begeisterung verfolge ich, welche interessanten Menschen sich hier so treffen.

Seit einigen Jahren arbeite ich in der Behindertenhilfe und betätige mich in einem Pilotprojekt unserer Einrichtung, in welchem Menschen betreut werden, die es in vielerlei Hinsicht nicht leicht hatten. Das ist anstrengend, das ist schön, das ist sinnvoll, abenteuerlich, ernüchternd, und auf alle Fälle „horizonterweiternd“!

Meine geistliche Heimat scheint eine sehr vielversprechende Gemeindeneugründung hier in der Region zu werden, in welcher Authentizität, Ungezwungenheit, ein Miteinander auf Augenhöhe und, wo immer möglich, die Beteiligung aller am Gemeindeleben groß geschrieben werden.

 

Zu meinem Glauben möchte ich sagen, dass dieser sehr eng mit der Faszination verknüpft ist, die von der Person Jesus ausgeht . . . . eine Faszination, die nun schon über mehrere Jahrzehnte, durch Krisen, Zeiten der Gottesnähe und auch -ferne, viele Ups and Downs, Bestand hat.

Themen, die mich besonders beschäftigen, sind, unter anderen, „das Abenteuer Vaterschaft“, kirchengeschichtliche turning points (und deren Folgen), befreiter Glaube (da es fatal ist, wenn einem all die „-ismen“ den Blick auf das Wesentliche verstellen!), die Frage, welchen Unterschied unser Glaube im Miteinander der Geschlechter bewirkt, und, immer und immer wieder, GNADE.

 

Letzteres stellt ohnehin für mich den roten Faden für mein Dasein dar – mehr und mehr dem Wesen von Gottes barmherziger Liebe für uns auf die Spur zu kommen und diese Quellen für mich und Andere anzuzapfen, zu erschließen und mein Leben immer mehr von dieser Dynamik bestimmen zu lassen.

 

In diesem Sinne freue ich mich auf die Reise mit den Zionstöchtern und all die Entdeckungen, die hier noch vor uns liegen! :)

P.S.: Ach ja . . . . und ich liebe (vor allem anderen: meine Kids!), Rock, Folk und alte Musik, natürliche Fließgewässer, Wald, Hunde, Kneipp-Anlagen, chillige Pinten, inspirierende Gottesdienste und noch manches mehr (das dürft ihr dann selbst herausfinden).